Kollegin [09]
Wir stehen wiedermal beim Rauchen zusammen. Es ist heiß draußen, die Luft steht. Seit der Geschichte in der Umkleidekabine habe ich sie nicht mehr nackt gesehen. Mein Verlangen danach ist kaum auszuhalten. Ich stell mir vor, wie sie mir nackt gegenüber steht, mit der Zigarette in der Hand, unbefangen, vertraut und selbstverständlich wie sie’s gerade angezogen tut.
Und ich stell mir vor, wie auch ich nackt wäre. Wie es für uns beide eine prickelnde, aber ungewohnte, befangene Situation wäre. Wie wir uns darauf konzentrierten, dem jeweils anderen ins Gesicht zu sehen, nicht auf den nackten Körper. Wie wir versuchten, über möglichst Unverfängliches zu reden. Wie ich dann doch einen ganz kurzen Blick auf ihren Körper riskiere und sofort mein Schwanz zuckt, aber ich bin zu aufgeregt und zu wenig entspannt, als dass er richtig hart werden würde. Und ich merke, dass auch sie unauffällig ihren Blick über meinen Körper gleiten läßt. Und wieder zuckt mein Schwanz.
Und irgendwann, die Zigaretten sind schon über die Hälfte aufgeraucht, schau ich einfach ganz offen ihren Körper, ihren Bauch, ihre Scham, ihre Brüste an, während sie mir etwas erzählt, auf das ich nur mit halbem Ohr hören kann. Und wieder zuckt mein Schwanz, richtet sich leicht auf, legt etwas seiner Aufregung ab. Sie verstummt, mein Blick auf ihren unbekleideten Körper ist ihr ungewohnt, sie findet es nicht unangenehm, aber trotzdem auch komisch, seltsam, so nackt vor mir zu stehen.
Und dann schaut sie auch mich an. Nicht mehr nur mein Gesicht, nein, jetzt auch meinen Körper. Ich kann ihren Blick fast auf meiner Haut spüren. Als sie ihre Augen senkt und jetzt direkt und unverholen meinen Schwanz anschaut, da ist es um mich geschehen. Das Blut schiesst mir in den Schwanz und er richtet sich zu voller Größe auf. Es ist ein extrem komisches Gefühl, nackt und mit voll erigiertem Schwanz, mit einer Zigarette in der Hand, vor ihr zu stehen und angeschaut zu werden. Es ist eine Mischung aus extremem Genuß und Fluchtgedanken, schwer zu beschreiben. Und ihr nackter Körper vor mir ist so reizvoll, so nah und doch so unerreichbar.
Als wir fertig geraucht haben, drücken wir die Zigaretten aus, ziehen uns wieder an und machen uns auf den zurück ins Büro.