Baggersee
“Hallo!” Ihre Stimme riss mich aus dem Halbschlaf. Ich lag am Baggersee. Es war März, Vorsaison. Es war einer der ersten wärmeren Tage des Jahres. Die Luft war kühl, aber die Sonne hatte schon Kraft. Ich hätte nicht mit anderen Badegästen gerechnet und deshalb – obwohl es hier nicht unbedingt üblich war – alles abgelegt, um mich nackt zu sonnen.
Ich blinzelte in die Sonne und sah ihre Kontur. Wer war sie? Ich konnte ihre Stimme nicht zuordnen. Sie merkte, dass ich sie gegen sie Sonne nicht richtig sehen konnte und ging zwei Schritte nach links. Jetzt erkannte ich sie. Es war die wunderschöne, schüchterne Frau aus der Versandabteilung. Ich begegnete ihr manchmal auf dem Weg zum Pausenraum. Anfangs hatte sie mich nicht mal gegrüßt. Erst seit wir uns mal an einem Automaten in Quere gekommen waren, lächelte sie zaghaft und brachte ein kaum hörbares “Hallo” über die Lippen, wenn wir uns über den Weg liefen. Das “Hallo” von gerade eben war kaum weniger laut, aber in der Stille am Baggersee wesentlich präsenter.
Sie war Mitte 20, hatte ein außergewöhnlich hübsches Gesicht, war schlank, hatte eine dunkelblonde Wallemähne den halben Rücken runter, einen kleinen, knackigen Po und kleine, aber – nach dem, was ich bisher gesehen hatte – wundervoll geformte, feste Brüste. Und jetzt, da sie mir nicht mehr in der Sonne stand, bekam ich diesen Eindruck bestätigt, denn sie war so nackt wie ich.
Nachdem ich sie viel zu lange einfach nur angestarrt hatte, erwachte ich irgendwann aus meiner Starre und brachte auch ein “Hallo” hervor. Wir schauten uns ins Gesicht, vermieden jeden offenen Blick auf den Körper des anderen. Es entstand eine nicht peinliche sondern vielmehr schüchterne Stille. Wir wussten beide nicht, was wir tun oder sagen sollten.
Irgendwann kam mir ein Geistesblitz: “setz’ dich doch” sagte ich und deutete vage neben mich. Scheinbar froh, dass das Schweigen gebrochen war, tat sie wie geheißen. Jetzt saßen wir, jeweils die Arme um die angewinkelten Knie gelegt, nebeneinander. Wir schauten auf den See, dann schauten wir uns kurz an und sofort wieder auf den See. Das Wissen, dass sie splitternackt war, verursachte ein kribbelndes Gefühl in meinem Bauch. Mit knappen Worten bestätigten wir uns, dass das Wetter schön war und der Platz hier am See ebenso.
Wie oft hatte ich mir sie nackt vorgestellt! Eigentlich jedes Mal, wenn sie mir begegnet war. Ihre zurückhaltende, fast schüchterne Art strahlte eine ganz eigene Erotik aus. Irgendwann hielt ich’s nicht mehr aus und warf einen etwas längeren Blick von der Seite auf ihre nackten Brüste. Sie waren wundervoll! Wunderschöne, kleine, feste Brüste mit kleinen, aufgerichteten Brustwarzen. Es war eine extrem harte Aufgabe, meinen Blick nach ein paar Sekunden wieder von ihnen loszureißen.
So schön und prickelnd es war, hier nackt neben ihr zu sitzen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sie auf ein erotisches Abenteuer am Baggersee aus war. Vielmehr hatte sie meine Anwesenheit wohl überrascht und jetzt waren wir in dieser Situation gefangen, die zwar nicht unangenehm, aber – zumindest aus meiner Sicht – leider nicht sexueller Natur war. Trotzdem konnte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ohne mir ihren nackten Körper anzusehen. Ich schaute sie jetzt direkter und länger an, während ich eine holprige Konversation versuchte.
Mit der Zeit entspannten wir uns. Mein Herz machte einen Sprung, als sie ihre Position ändert. Sie nahm ihre Arme nach hinten, stützte sich mit den Händen auf Wiese hinter sich auf und streckte ein Bein aus, während sie das andere angewinkelt ließ. Mit anderen Worten: sie präsentierte mir ihren nackten Körper. Ich konnte meinen Blick nicht von ihren nackten Brüsten, ihrem flachen Bauch, ihrem Venushügel nehmen. Ich konnte es einfach nicht. Es ging nicht. Ihr nackter Körper hielt meinen Blick unbarmherzig gefangen.
Und was nicht hätte passieren dürfen in dieser unschuldigen Begegnung: mein Schwanz reagierte. Ich spürte, wie er größer wurde, härter, steifer. Nicht voll erigiert, aber deutlich sichtbar nicht mehr in unerregtem Zustand. Zuerst versuchte ich, ihn durch meine Sitzposition vor ihr zu verbergen. So gerne ich ihn ihr auch gezeigt hätte, es erschien mir unpassend. Ich versuchte, ihn zu beruhigen, schaute wieder nur auf den See hinaus. Wir schwiegen. Ich war in dem Moment nicht in der Lage, mich um die Konversation zu kümmern und von ihr kam nichts.
Bis sie zögerlich fragte, was denn plötzlich mit mir los sei. “Männerproblem” gab ich knapp zurück. Sie lachte leise. “Ich hab schon mal einen nackten Mann gesehen” sagte sie leise. Ich schaute wieder zu ihr ‘rüber, sie lächelte. Wusste sie, womit ich kämpfte? Wahrscheinlich. Entsprechende Reaktionen auf ihren nackten Körper dürften ihr wirklich nicht unbekannt sein. Auch wenn es schwierig vorstellbar war, dass diese schüchterne, engelhafte, junge Frau so etwas “schmutziges” wie Sex hatte.
Ohne weiter zu überlegen nahm ich die gleiche Sitzhaltung wie sei ein. Sie hatte jetzt freien Blick auf meinen Schwanz, der halb erigiert schräg in der Luft stand. Ich bemerkte ihren kurzen Kontrollblick. Das war das Todesurteil für meine Selbstbeherrschungsversuche. Er wurde steifer, richtete sich weiter auf. Ich schloss die Augen. Es war unvermeidlich. Ihr nackter Körper tanzte vor meinem inneren Auge. Ich fühlte, wie mein Schwanz größer wurde, härter, steifer, bis er bald seine volle Größe erreicht hatte und senkrecht in die Luft ragte.
Ich hielt die Augen noch etwas geschlossen. Dann öffnete ich sie und schaute sie an. Sie lächelte etwas verschämt, aber nicht verärgert. Mir fiel ein Stein vom Herzen! Ich fing an, die Situation richtig zu genießen. Wir zeigten uns mit immer größerer Selbstverständlichkeit unsere nackten Körper. Dass mein Schwanz voll erigiert war, war irgendwie ein völlig akzeptierter Zustand. Ich hatte selten eine reine Erektion ohne jegliche weitere sexuelle Handlung derart genossen wie an diesem Tag am Baggersee. Ihr Blick wanderte immer wieder kurz auf meinen Schwanz, ich ließ meine Augen über ihren Körper wandern, sog den Anblick ihrer Brüste, ihres Bauchs, ihrer Scham, ihrer Beine, ihrer Schultern und immer wieder ihrer Brüste in mich auf und gab mich dabei vollkommen den Empfindungen meines steifen Schwanzes hin. Er hielt seine Erektion die ganze Zeit über, wurde mit zunehmender Entspannung nur noch größer und steifer.
Und irgendwann, es war unausgesprochen klar, dass es zu keiner Berührung kommen würde, stand sie unvermittelt auf und meinte, sie habe die zeit vergessen und sie müsse los. Ich drückte mein Bedauern aus und mit einem letzten, verschmitzten Blick auf meinen leicht pulsierenden Schwanz verschwand sie hinter mir im Wald, der zur Straße führte. Kurz überlegte ich, wo sie wohl ihre Klamotten hatte, dann aber legte mich auf den Rücken, schloss die Augen und ließ mein geistiges Auge wieder und wieder über ihre nackte Haut gleiten. Als genug Zeit vergangen war und sie weit genug weg sein musste, nahm ich meinen Schwanz in die Hand und massierte ihn langsam und genussvoll zu einem mächtigen Samenerguss. Ich ließ das Sperma einfach kommen, es spritzte hoch in die Luft und landete rund um mich und auf mir und irgendwann war mein Schwanz leergespritzt und ich ließ ihn los und genoss die mich durchflutende Entspannung. Und dann hörte ich vorsichtige, sich entfernende Schritte hinter mir im Unterholz. Sie hatte gewußt, was passieren würde und sie hatte es sehen wollen …